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Es werden Posts vom Januar, 2017 angezeigt.

Das Nest

Die 4 Plumb-Geschwister erwarten ein Erbe, das sich gewaschen hat. Nur ist von dem Geld, das der Vater geschickt angelegt hatte und den Nachkommen erst zum 40sten Geburtstag der Jüngsten zur Verfügung stehen sollte, nicht mehr viel übrig. Schuld, hatte da wohl Leo, der Älteste. Durch einen Unfall, den er verursacht hatte, schrumpfte der Fond auf eine recht geringe Summe. Die Mutter, die bis dahin die Verwaltung des Geldes hatte, bezahlte das Opfer großzügig aus. Die restlichen Geschwister haben allerdings mit dem Erbe gerechnet und stecken nun in Schwierigkeiten. 

Ich habe mich mit dem Roman wirklich gut unterhalten. Leo, lässt keinen Rock aus den Augen, was ihn mehr als einmal in richtige Schwierigkeiten bringt. Aber frei nach dem Motto, aufstehen, Krone richten, weitermachen, zieht er seine Bahnen. Auch seine Schwester Bea, die sich für eine Schriftstellerin hält und von dem großen Durchbruch träumt, aber schon lange nichts gutes mehr geschrieben hat und Jack, der Antiquitätenhändl…

Der Gast im Garten

Ein junges Paar findet eine Wohnung mit Garten, in einer japanischen schnelllebigen Stadt. Sie dürfen einen Garten nutzen, der sehr verwunschen wirkt. Alte und liebevoll gehegte Pflanzen stehen dort. Das Haus birgt wunderschöne Aussichten und entspricht den beiden jungen Menschen sehr. Nur dürfen sie keine Haustiere halten. Aber das macht nichts, denn in dem Garten scheint sich die Natur breit zu machen und die Städter zum Ausharren und Innehalten einzuladen. Eines Tages taucht auch noch das Kätzchen der Nachbarn auf und alles scheint perfekt. 

“Der Gast im Garten”, soll ein poetisches Buch sein. Vielleicht bin ich einfach nicht poetisch genug, um das bestätigen zu können. Mir fiel es eher schwer es zu Lesen. Lange, lag es auf meinem Nachttisch und wurde immer wieder mit neuer Literatur zugedeckt. Obwohl das Büchlein nur wenige Seiten hat, kam es mir langatmig vor und ich mühte mich es auszulesen.  Einige Sätze fand ich schön, aber nicht schön genug, um sie mir zu merken. Was mir all…

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher

Gestern Abend, habe ich bei einer Lesenacht bei Twitter mitgemacht, die von Herzpotenzial geleitet wurde. Den Mittwoch vorher, ging es um abgebrochene Bücher, aus denen seit ewiger Zeit das Lesezeichen herausragt, darauf hinweist, dass dieses Buch irgendwie in Vergessenheit geraten ist. Bücher, die zum Beispiel aus verschiedenen Gründen auf meinem Nachttisch vergammeln. Mareike und Maike nennen das die Kehrwoche. Mein Nachttisch hatte auch so einige Bücher aufzuweisen. So lag dort John Irvings "Bis ich dich finde". Ein Psychobuch, das ich immer schon lesen wollte: "Aussöhnung mit dem inneren Kind" und zwei Bücher von Judith Herrmann. "Sommerhaus, später" und "Nichts als Gespenster". Zu guter Letzt, gesellte sich noch "Der Gast im Garten" dazu. Dieses Buch habe ich mir gestern Abend vorgenommen. Und beschlossen es auszulesen.
Ich habe es leider nicht geschafft. Ich bin über diesem Buch eingeschlafen! Aber ich werde es endlich zu Ende le…

Der Schneekimono

Der ehemalige Kommissar Jovert, wird eines Tages von dem japanischen Rechtsanwalt, Herren Omura in dem Hausflur des gemeinsamen Pariser Wohnhaus abgefangen. Herr Omura sucht das Gespräch mit dem Franzosen, er möchte sich etwas von der Seele reden, das ihn schon seit Jahren belastet. Der Pensionär hat aber gar kein Interesse an der Geschichte des gebildeten Japaner. Selber gerade mit einem seltsamen Brief belastet, der ihn an seine Jugend und seine Vergangenheit erinnert, versucht er dem asiatischen Mann aus dem Weg zu gehen. Am Ende sitzen die zwei alten Männer stundenlang zusammen und reden über ihre Vergangenheit, um ihre Seelen zu läutern.


Erzählt wird in der Gegenwart und aus der Vergangenheit, auf mehreren Ebenen. Konzentriert verfolgte ich die verschiedenen Geschichten, die unvorhergesehen in einander übergingen. Doch immer wieder war ich verwirrt, in welcher Vergangenheit ich mich gerade befand. Auf den letzten Seiten, las ich einen Satz, der das Geschrieben wunderbar besch…

Bewusstes Lesen

In der letzen Zeit hatte ich das Gefühl, nicht mehr zum Lesen zu kommen. Alles mögliche kommt immer wieder dazwischen. Dann versuche ich, mein Buch noch irgendwie kurz vor dem Schlafen zu lesen. Was natürlich dazu führt, mit der Lektüre auf dem Bauch einzuschlafen. Da würde ich gerne Abhilfe schaffen. Auf einem Blog, Ge(h)schichten fand ich eine Einladung zu einem Lesemarathon. Eine tolle Idee, da würde ich gerne mitmachen. 
So funktioniert’s! 
Nimm dir jeden Tag mindestens 30 Minuten bewusste Lesezeit. 
Bewusst meint hier, dass du dich hinsetzt und dich deinem Buch widmest. Du kannst natürlich auch 15 Minuten morgens und die anderen 15 Minuten abends lesen. Natürlich ist es auch möglich mehr Zeit zum lesen einzuplanen. Es geht auch nicht darum, innerhalb eines Monats so viele Bücher wie möglich zu lesen. Wichtig ist nur, dass du am Ende des Monats mit Stolz verkünden kannst, dass ein paar Lesestunden Platz gefunden haben. 

Monatliche Updates 
Alleine lesen wäre ja eine langweilige Ge(h)Sc…

8 BuchSaiten Blogparade 2016

Mein Lesezimmer ist wirklich sehr vernachlässigt worden. Nicht das ich wenig lesen würde, nur waren meine Tage einfach zu kurz. Ich will es dieses Jahr anders machen, dich an meinen Leseerlebnissen öfter teilhaben lassen. Petzi von dem Blog "Die Liebe zu den Büchern" hat Fragen zum letzten Jahr gestellt. Das finde ich einen schönen Abschluß für mein Bücherregal 2016...
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?  Das war wohl Frédéric Zwickers "Hier können sie im Kreis gehen" Einige Schriftsteller haben sich schon an der Demenz versucht und das was ich schon gelesen habe, hatte mich eher enttäuscht. Aber Zwicker hat mich tatsächlich umgehauen. Mir hat es gefallen, wie er einen scheinbar nicht dementen alten Herren mitten in ein Demenzwohnheim gesetzt hat. Seine Beschreibungen der verwirrten Bewohner hat mich berührt und zum lachen gereizt. Aber eben auch nachdenklich gestimmt. 
Welches war d…

Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens

Hast du schon mal etwas von Lutefisk gehört? Das ist ein Traditionsessen zu Weihnachten aus Norwegen. Lars kann diesen ganz hervorragend vorbereiten. Einziger Nachteil, Lars stinkt nach diesem Fisch und bekommt den Geruch nicht aus der Nase. Aufgrund von diesem Geruch, denkt er, nie eine Frau zu finden. Doch er sollte Glück haben und die großgewachsene Cynthia treffen, sie heiraten und mit ihr ein Kind, Eva bekommen. Cynthia verlässt allerdings die kleine Familie, bevor Eva überhaupt denken kann und Lars stirbt an einem Herzinfarkt kurz nachdem Cynthia auf und davon war. Eva wird unkompliziert an den Bruder von Lars weitergegeben und wächst so als Tochter von Jarl und Fiona auf. Eva ist ein seltsames Mädchen. Sie ist hübsch, schlaksig, hat zu große Füße und interessiert sich ungemein für die gute Küche, den Anbau von Gemüsen und Kräutern. Sie hat einen ausgeprägten Geschmackssinn und probiert auch gerne neue Speisen, lässt sich inspirieren. Sie fällt in der Schule auf und wird nicht …